Herzlich Willkommen bei den Feuervögeln Berkach

Liebe Kinder! Liebe Eltern!

Herzlich Willkommen auf der Seite der Feuervögel Berkach! Unsere Kindergruppe trifft sich jeden Freitag zwischen 16 und 17 Uhr. Die Kinder sind 6 bis 9 Jahre alt.

Natürlich dreht sich bei uns Einiges um Feuerwehrautos, Pumpen, Funkgeräte, Schläuche, Wasser, Knoten und Feuerwehrausrüstung. Aber wir machen auch Ausflüge, basteln und malen, erkunden die Gegend, toben ordentlich und benutzen die schöne rote Feuerwehrküche.

Wer Lust hat mitzumachen oder Fragen an uns hat, kann sich gerne unter feuervoegel@feuerwehr-berkach.de bei uns melden.

Eure Feuervögel-Betreuer

Aktuelles

Farbe für den Hasen

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Beim Online-Basteln der Feuervögel entstehen viele schöne Duft-Hasen

Farbe für den Hasen

Bei dieser Online-Stunde der Feuervögel probierten die Betreuer ein neues Format aus. Die Kinder waren in drei Gruppen eingeteilt worden, die sich nacheinander jeweils im Stundenabstand im Internet trafen. Nach einem leicht holprigen Start funktionierte das hervorragend, so dass alle Kinder der "Hasenstunde" gut folgen und sich beteiligen konnten.

Zunächst wurde über den Unterschied zwischen Hasen und Kaninchen gesprochen. Schnell wurde klar, warum der Hase die Eier bringt, denn er ist einfach viel schneller, größer und kräftiger. Ein Kaninchen wäre mit den vielen Ostereiern sicherlich überfordert ;)

Mit Ausmal- und Suchbildern ging es dann weiter. So ließen die Kinder auf einem Blatt mit ganz vielen Flächen einen Hasen entstehen, indem einzelne Flächen gefüllt wurden. Dazu fuhren die Betreuer wahllos mit der Maus auf dem Blatt hin und her. Wenn die Kinder "stopp" riefen, wurde die Fläche ausgemalt.

Dann wurde gebastelt. Die Kinder fanden in ihren Feuervögel-Tüten Pipetten, Holzhasen und kleine Päckchen mit Paprika edelsüß und Kurkuma. Vorher hatten sie sich schon Schüsselchen, Wasser, Öl und Löffel bereitgelegt. Im Nu waren zwei schöne Farben in Rot und Geld angerührt und die Hasen konnten mit Pinseln, Wattestäbchen oder einfach mit den Fingern bemalt werden.

Alle Farben wurden schön kräftig. Die Hasen strahlten also bald in feuerechtem Rot, Orange und Gelb und dufteten dazu auch noch exotisch. Stolz hielten alle Kinder ihre Resultate in die Kameras. Als die Hasen kurz nach dem Treffen getrocknet und von den Eltern aufgefädelt worden waren, fanden sie schon bald ein gemütliches Zuhause und teilweise sogar Hasen-Gesellschaft in den Wohnungen der Feuervögel.

(Bilder zum Vergrößern bitte anklicken)

Feuervögel Online

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Die Kinderfeuerwehr macht per Videokonferenz weiter.

Natürlich ist derzeit nicht daran zu denken, dass sich die Feuervögel persönlich im Gerätehaus treffen. Aber das ist ja kein Grund, sich gar nicht mehr zu sehen. Deshalb macht die Kinderfeuerwehr nun online weiter.

Genutzt wird die Videokonferenz-Software Jitsi. Nachdem die Feuervögel letzte Woche bei einem Technik-Termin die Einwahl üben konnten und die Jugendfeuerwehr in dieser Woche auch schon ein erfolgreiches Online-Treffen hatte, trafen sich heute 18 Kinder und 3 Betreuer im Internet. Es lief leider noch nicht bei allen Teilnehmern rund, aber die Stunde konnte mit etlichen diszipliniert und eifrig teilnehmenden Kinder durchgeführt werden.

Bereits vor zwei Wochen hatten die Betreuer vorsorglich für alle Feuervögel Tüten mit Materialien in die Briefkästen verteilt. Darin war jeweils ein Feuerwehrheft mit verschiedenen Bildergeschichten, Texten und Auswahlbildern. Dieses Heft half heute beim Thema "Oh jeh, es brennt! Was nun?", bei dem darüber gesprochen wurde, was in einem Brandfall zu tun ist. Außerdem halfen die Kinder, den Betreuern am Bildschirm eine Bildergeschichte zu sortieren. Danach lauschten sie gespannt einer Geschichte von Simone, die anscheinend ganz viele Fehler im Brandfall machen würde. Die Kinder korrigierten dies zum Glück und erwiesen sich am Ende des Online-Treffens als echte Spezialisten.

Abweichend von den normalen Treffen gibt es derzeit auch immer eine Hausaufgabe. Diesmal wurde den Kindern aufgetragen, einen kurzen Film über das Verhalten bei einem Brand im Kaufhaus zu schauen und auf Details zu achten. Beim Technik-Termin letzte Woche baten die Betreuer um Bilder, auf denen nützliches Feuer und auch gefährliches Feuer zu sehen ist. Die Ergebnisse sind großartig und können irgendwann bestimmt auch die Wände im Gerätehaus zieren, sobald dieses wieder verwendet werden kann.

Die Feuervögel übernachten im Gerätehaus

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Als die Feuervögel am Freitagnachmittag mit Sack und Pack am Gerätehaus ankamen, ahnte man schon, dass das keine ganz normale Feuervögelstunde werden würde. Die Kinder zogen nämlich für eine Nacht bei der Feuerwehr ein und machten es sich zum Schlafen alle zusammen im Schulungsraum gemütlich. Zunächst aber ging es zum Einkaufen, denn Lebensmittel für Abendessen und Frühstück mussten her. Das Personal des Nahkaufs schaute erst etwas verdutzt, als 18 Kinder in den Supermarkt einfielen, nahm den Besuch dann aber sehr gelassen und mit Humor hin. Zurück im Gerätehaus wurde sofort das Abendessen vorbereitet. Dazu schnippelten die Kinder Schinken, Paprika, Salat, Tomaten und sogar Zwiebeln. Außerdem wurde ein Pudding gekocht, der später leider wenigen Kindern schmeckte, weil er ein etwas verbranntes Aroma hatte. Jedes Kind belegte seine Pizza selbst, weshalb diese dann auch allen gut schmeckte.

Aber so ganz ohne Hindernisse klappte das mit dem Abendessen dann doch nicht. Anfangs wurden drei Gruppen gebildet, die für Notfälle gerüstet schon einmal die Feuerwehrhosen trugen. Schon während der Essensvorbereitungen wurde die erste Gruppe alarmiert und musste mit dem großen Feuerwehrauto zu einem Einsatzort fahren, wo ein echtes Feuer brannte. Man munkelt sogar, dass am Herdweg ein Blaulicht zu sehen gewesen sein soll. Die Kinder zapften einen Hydranten an und löschten routiniert das Feuer. Während die Pizza im Ofen war, flammte bereits das nächste Feuer auf, das von der zweiten Gruppe gelöscht wurde. Beim Essen war zum Glück Ruhe, aber danach gab es tatsächlich noch ein drittes Feuer, so dass auch die dritte Gruppe zeigen musste, dass sie feuerwehrtechnisch fit ist. Danach war die Umgebung des Herdwegs in Berkach zum Glück so mit Wasser getränkt, dass ein weiteres Feuer keine Chance mehr hatte.

Die Feuervögel konnten also noch schnell einen Feuerwehrfilm schauen und dabei Plätzchen, Gummibärchen und Salzgebäck knabbern. Danach ging es ans Zähneputzen und ab in den Schlafsack. Die Kinder hörten sich noch die Geschichte von Wiglaf an, der den gefährlichen Drachen Gorzil raffiniert besiegt, und dann war um 22:45 Uhr Nachtruhe. Es gibt Gerüchte, dass danach das eine oder andere Kind noch eine Weile getuschelt haben soll, aber dafür gibt es natürlich keine belastbaren Beweise.

Auf jeden Fall waren am Morgen alle Kinder topfit (und für die Betreuer gab es ja Kaffee). Nach einem gemeinsamen Frühstück wurde natürlich noch das Feuerwehrauto saubergemacht. Es wurde ordentlich abgespritzt, ausgesaugt und bekam sogar die Fenster geputzt. Danach konnte es wieder in die ebenfalls gründlich gesäuberte Halle gefahren werden. So war alles perfekt, als die Kinder um 10 Uhr wieder nach Hause gingen, wo sie sicher viel zu erzählen haben.